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Rönnow: "Die gesamte Situation ist hart für mich"

Wird am Donnerstag im Eintracht-Tor stehen: Frederik Rönnow.
© imago

Gegen 12 Uhr verließen die Frankfurter Profis am Dienstag den Trainingsplatz im Stadtwald. Nur Jonathan de Guzman hatte die Einheit wegen einer leichten Blessur früher abgebrochen, ist aber neben Trainer Adi Hütter nach wie vor als Gesprächspartner für die Abschlusspressekonferenz am Mittwochabend in Rom vorgesehen. Bis auf den gesperrten Filip Kostic (3. Gelbe Karte) treten alle derzeit fitten Eintracht-Akteure die Reise in die italienische Hauptstadt an. Auch Trapp, der das Geschehen jedoch von der Tribüne aus verfolgen wird. Spielen darf sein Back-up Rönnow, Jan Zimmermann wird auf der Bank Platz nehmen.

Vor seinem erst fünften Pflichtspieleinsatz in dieser Saison stellte sich Rönnow, der früh im Jahr als designierter Nachfolger von Lukas Hradecky (Leverkusen) von Bröndby IF verpflichtet und mit einem Vertrag bis 2022 ausgestattet worden war, den Fragen der Journalisten. Der 26-Jährige, der schon einiges in deutscher Sprache versteht und ein paar Sätze formulieren kann, sprach auf Englisch über...

...das Spiel am Donnerstag: "Ich freue mich darauf. Es ist eine Weile her, dass ich gespielt habe. Auf dem Platz zu stehen – das ist es, worum es im Fußball geht. Ich bin in guter Form, habe gut trainiert und freue mich auf die Einsatzminuten. Ich werde versuchen, einfach zu spielen und nehme es, wie es kommt. Es ist nicht mein erstes Spiel, wenn ich fit war, habe ich mich auch in den Spielen für die Eintracht gut präsentiert. Das klappt hoffentlich auch am Donnerstag."

...seine Gefühlslage vor dem Einsatz: "Es ist eine gespannte Vorfreude, aber natürlich war die letzte Zeit nicht so leicht für mich. Es geht, wie gesagt, darum Fußball zu spielen, das habe ich in letzter Zeit nicht oft getan. Deswegen brauche ich ein bisschen Rhythmus. Es wird sicher ein gutes Spiel."

...seine Situation als Ersatz-Keeper: "Es ist hart, wie es für jeden hart ist, der nicht spielt. Für mich geht es aber um Dinge, die ich selbst beeinflussen kann: Gut zu trainieren, sich gut zu fühlen und weiterzuentwickeln. Das ist für mich leichter, wenn ich spielen würde. Da ich es nicht tue, muss ich mich darauf fokussieren, im Training einen guten Job zu machen."

...seine Zukunftsperspektiven: "Ich konzentriere mich auf das Spiel in Rom. Es ist in dieser Welt schwierig, in der Größenordnung von Monaten in die Zukunft zu schauen. Ich gehe sie Tag für Tag, Schritt für Schritt an. Wenn man aus einer kleineren Liga kommt, braucht man auch Zeit, sich zu adaptieren. Jetzt kenne ich die Jungs, sie kennen mich, ich habe mich auf und abseits des Feldes weiterentwickelt."

...die Option, die Eintracht eventuell schon im Winter entweder per Leihe oder fix zu verlassen, um woanders regelmäßig zu spielen, da die Verantwortlichen den ausgeliehenen Trapp halten wollen: "Darüber denke ich gerade nicht nach. Ich habe in den letzten Jahren sehr viel über meine Situation auf dem Transfermarkt nachgedacht, das hat mich aber in keiner guten Weise beeinflusst. Ich fokussiere mich auf die Arbeit auf dem Rasen. Es liegt nicht in meiner Hand, was im Klub gerade passiert. Ich muss in guter Form sein, wenn ich spielen darf. Das ist die Hauptsache."

"Ich fokussiere mich auf die Arbeit auf dem Rasen."

Frederik Rönnow

...den mentalen Umgang mit der für ihn unerwarteten Rolle: "Die gesamte Situation hier ist bisher hart für mich. Ich habe schon im April unterschrieben und wusste über Monate, dass ich zur Eintracht kommen werde. Darauf habe ich mich lange vorbereitet, mich dann aber direkt im ersten Training am Knie verletzt. Das ist ein Grund, warum die Situation nun so ist. Der einzige Ausweg für mich ist es, gut zu trainieren und das Positive aus dem jedem Tag und jeder Einheit rauszuziehen und nicht zu viel über Dinge nachzudenken, die nicht in meiner Hand liegen.“

...sein Knie: "Es geht inzwischen natürlich deutlich besser. Mein Start war leider sehr von meinem Knie beeinflusst. Ich habe die Probleme nicht erwartet, da ich einige Jahre ohne Schmerzen gespielt hatte. Es läuft in die richtige Richtung, das ist positiv."

...das Aufeinandertreffen mit Hradecky am Sonntag, der schon bei Bröndby und Esbjerg sein Vorgänger gewesen war: "Lukas ist ein richtig guter Typ und ich wünsche ihm das Allerbeste. Es wird schön, ihn wiederzutreffen. Aber natürlich wollen wir das Spiel am Sonntag gewinnen. Nach zwei Niederlagen in der Liga müssen wir wieder in die Spur finden."