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HSV II-Keeper Behrens: "Wir schreien die zum Sieg"

Er und seine Mannschaftskollegen setzen die Hoffnung in Flensburgs Gegner Havelse: HSV-Torwart Morten Behrens.
© imago

"Kommt, jetzt fahren wir am Mittwoch nach Havelse und schreien die zum Sieg", freute sich HSV-Torwart Morten Behrens spontan über die zuletzt schon nicht mehr für möglich gehaltene Gelegenheit im Titelkampf.

Für eine Wende hatten die "kleinen Rothosen" gegen Braunschweig in der zweiten Hälfte gesorgt. Nach dem Patzer von Profi-Leihgabe Bjarne Thoelke und dem daraus resultierenden 0:2 hatten die Fans den möglichen Aufstieg bereits abgeschrieben. Doch in der Folgezeit dominierte der HSV den Gegner praktisch nach Belieben.

Und so wirkte es fast wie ein Wink des Schicksals, dass ausgerechnet der einst mit Bundesliga-Ambitionen angetretene Innenverteidiger Thoelke per Abstauber den zwischenzeitlichen 3:2-Führungstreffer erzielen durfte.

Zwar wurde fälschlicherweise Top-Goalgetter Törles Knöll zunächst als Schütze verkündet - aber der freute sich auch so bei seiner mutmaßlichen Abschiedsvorstellung (wechselt zum 1. FC Nürnberg) über seinen 21. Treffer (schoss das 1:2) und damit die Torjägerkrone der Liga.

"Wir haben in den vergangenen Wochen unsere Hausaufgaben gemacht und eine gute Moral bewiesen", sagte HSV-Trainer Steffen Weiß, der seinen Mannen zunächst einmal bis Donnerstag freigab.

Danach könnten also die Vorbereitungen auf die Relegationsduelle gegen Nordost-Meister Energie Cottbus beginnen, wobei das Heimspiel im 57.000-Zuschauer-fassenden Volksparkstadion (für gewöhnlich spielt die zweite Mannschaft auf dem Wolfgang-Meyer-Sportplatz vor höchstens 1.318 Zuschauern) ausgetragen würde.

Die genaue Zukunft des 29-jährigen Nachfolgers von Christian Titz, Cheftrainer der Profis, ist übrigens noch offen: "Ich habe einen Vertrag beim HSV und fühle mich sehr wohl in dem Verein - egal, welche Aufgabe mir für die nächste Saison angetragen wird."

Das Meisterschafts-Szenario

Bei einem Dreier oder Unentschieden in Havelse ist der SC Weiche Nord-Meister. Sollte Flensburg (72 Punkte, Tordifferenz +36) aber verlieren, wären die HSV-Talente (ebenfalls 72 Punkte, Tordifferenz +35) Meister aufgrund der besseren Tordifferenz oder - bei einer Flensburger Niederlage mit höchstens einem Tor Unterschied - aufgrund der mehr geschossenen Tore (66). Es sei denn, der SC erzielt mindestens sieben Treffer und verliert dabei dennoch mit einem Treffer Unterschied. Das dürfte allerdings höchst unwahrscheinlich sein.