Uruguayer räumt per offizieller Mitteilung mit Gerüchten auf

Lieber Copa America statt Copa del Rey? Suarez wehrt sich

Ließ die Gerüchte verstummen: Luis Suarez.
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Das Finale von Sevilla verfolgte Suarez in Zivil, nach dem 1:2 gegen Valencia spendete er seinen Kollegen auf dem Platz Trost. Doch hätte er das Spiel überhaupt verpassen müssen? Angeblich habe Suarez die für nach Saisonende geplante OP vorgezogen, um rechtzeitig für die anstehende Copa America (14. Juni bis 7. Juli) fit zu sein.

Suarez sah sich nun veranlasst, eine Richtigstellung zu veröffentlichen, denn "viele Dinge, die gesagt wurden, entstanden aus böser Absicht und lassen an meiner Professionalität zweifeln". Er habe die Knieverletzung in Anfield erlitten, zuvor aber schon langwierige Probleme mit dem Knorpel gehabt. "Die Verletzung, die zu der Operation geführt hat, hat nichts mit meinen Knorpelproblemen zu tun. Wegen eines in Liverpool erlittenen Meniskusrisses fühlte ich mich verpflichtet, mich operieren zu lassen und habe deswegen das Finale verpasst."

Suarez ließ sich also nicht wegen der chronischen Knorpelprobleme, sondern wegen einer akuten Verletzung operieren. Das hatte auch Barça am 9. Mai dementsprechend gemeldet: In einer Vereinsmitteilung hieß es, Suarez habe "eine Meniskusverletzung im rechten Knie" erlitten und sich einer Arthroskopie unterzogen. "Der Uruguayer wird vier bis sechs Wochen fehlen."

Suarez: "Ein Traum, dass ich hier bin"

Im letzten Absatz seiner Richtigstellung ließ Suarez zudem durchblicken, dass er nicht an einen Abschied denkt. Er habe seit dem ersten Tag in jedem Training und in jedem Spiel alles gegeben. "Denn es war immer und ist immer noch ein Traum, dass ich hier bin."

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