Arsenal gegen Everton unter Druck - Mkhitaryan beginnt

Wengers Lob für kranken "Teamplayer" Aubameyang

Wiedervereint: Henrikh Mkhitaryan und Pierre-Emerick Aubameyang greifen jetzt für Arsenal an.
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Acht Punkte fehlen Arsenal auf die Top Four der Premier League, "es könnten aber auch zwei sein", erzählte Arsene Wenger vor der Partie gegen den FC Everton am Samstagabend (18.30, LIVE! bei kicker.de). Gemeint hat der Franzose die zwei Pleiten in Bournemouth (1:2) und Swansea (1:3): "Spiele, die wir nicht verlieren mussten", aber verloren haben.

Der Druck nimmt zu und die einzigen positiven Schlagzeilen schrieben die Gunners in dieser Woche abseits des Rasens. Die waren dafür aber sehr positiv. Dank der Verpflichtungen von Henrik Mkhitaryan , Pierre-Emerick Aubameyang und der Vertragsverlängerung von Mesut Özil ist im roten Lager Nordlondons ausnahmsweise mal wieder Euphorie aufgekeimt.

"Kryptischer" Dreiecks-Deal mit Happy End

Bis dahin war es ein langer Weg, denn rückblickend bezeichnete Wenger vor allem den Aubameyang-Transfer als "schwierigen" und "kryptischen Deal", weil "Dortmund einen Ersatz brauchte, und Chelsea Batshuayi nach Dortmund geschickt und dann Giroud geholt hat. Deswegen war es intensiv bis zum Schluss."

Jetzt ist Aubameyang jedenfalls da, "weil jeder in der Premier League spielen will und ihm gefällt, wie wir spielen", erklärte Wenger, adelte den Gabuner als "Teamplayer" sowie "typischen Torjäger" und hofft insbesondere, dass er mit Mkhitaryan so gut harmoniert wie zu Dortmunder Zeiten.

Wenger erwartet, dass Özil Verantwortung übernimmt

Das lässt eventuell noch ein bisschen auf sich warten, denn während der Armenier gegen Everton "definitiv" in der Startelf stehen wird, steht hinter Aubameyangs Einsatz ein Fragezeichen. Der Angreifer erholt sich von einem Virus - er hatte unter der Woche auch die Anhörung im Fall des Bombenanschlags auf den BVB-Mannschaftsbus krankheitsbedingt abgesagt. Eine Untersuchung am Freitag wird über einen Kaderplatz am Samstag entscheiden.

Und Mesut Özil? Vom Weltmeister, der gerade zum bestbezahlten Spieler in der Klubgeschichte aufgestiegen ist, erwartet Wenger, "dass er in der schwierigen Phase Verantwortung übernimmt und den Verein zurück in die Erfolgsspur bringt".