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Kovac: 'Wieso jetzt das schon wieder?"

War am Ende doch positiv gestimmt: Niko Kovac.
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Florian Schnorrenberg (Trainer TuS Erndtebrück): "Die große Kulisse hat uns dieses Mal nicht gehemmt, wie noch vor zwei Jahren gegen Darmstadt. Beim Stand von 0:0 und in Überzahl hofft man dann sogar auf ein bisschen mehr. Daher sind wir etwas enttäuscht, auch wenn der Sieg der Eintracht am Ende klar verdient war."

Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt): "In den ersten 20 Minuten haben wir uns auf dem nassen, schmierigen Rasen immer wieder selbst in Schwierigkeiten gebracht. Das hat mir nicht gefallen. Nach der Roten Karte habe ich gedacht: 'Wieso jetzt das schon wieder?' Aber die Anzahl der Chancen stimmt mich positiv, auch wenn die Verwertung nicht so war, wie wir uns das vorstellen."

Jürgen Rittenauer (Trainer 1. FC Rielasingen-Arlen): "Ein Riesenkompliment an meine Mannschaft. Das 0:4 ist ein Wahnsinns-Ergebnis für uns gegen den Titelverteidiger. Die Jungs haben die Vorgabe überragend umgesetzt."

Peter Bosz (Trainer Borussia Dortmund): "Rielasingen hat das sehr gut gemacht. Wir haben versucht, das Tempo hochzuhalten. So richtig zufrieden war ich damit nicht. Trotzdem haben wir 4:0 gewonnen und keine neuen Verletzten. Das ist wichtig."

Dennis Ley (Trainer Leher TS Bremerhaven): "Ich bin mit dem Resultat zufrieden. Wir haben mit unseren Möglichkeiten einiges erreicht. Bei 40-minütiger Unterzahl nur zwei Gegentore - das kann sich sehen lassen."

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Wir sind die Partie professionell und ohne Überheblichkeit angegangen. Es war wichtig, ruhig geblieben zu sein, als in den ersten 25 Minuten noch keine Tore gefallen waren. Auch wenn der Gegner nur fünftklassig war, war es für uns ein wichtiges Spiel unter Wettbewerbsbedingungen."

Achim Otte (Trainer Lüneburger SK): "Wir haben aus dem Spiel heraus zunächst wenig zugelassen und hatten gehofft, mit einem Remis in die Pause zu gehen. In der zweiten Hälfte haben wir früher gepresst, es aber verpasst, den ein oder anderen Konter zu setzen. Insgesamt bin ich mit dem Auftritt meiner Mannschaft zufrieden."

Sandro Schwarz (Trainer FSV Mainz 05): "Wir haben es über 92 Minuten sehr gut gemacht, waren aktiv und giftig im Gegenpressing. Mit dem 1:1 sind wir gut umgegangen. Es ist ein ständiger Entwicklungsprozess, und wir sind auf einem guten Stand."

Horst Steffen (Trainer Chemnitzer FC): "Wir haben am Anfang gut verteidigt, wenig Räume gelassen, hatten wenig Situationen, uns zu befreien, aber das war mir auch bewusst. In der zweiten Halbzeit wurde es dann für uns schwerer, mit jedem Gegentor fiel die Kraft von meinen Jungs ab. Es ist immer weniger Gegenwehr dagewesen, und der Gegner spielt es dann einfach auch klasse. Es war ein großes Spiel für uns, für die Stadt, insofern nehmen wir das gerne mit. Für uns ist das eine Riesenerfahrung."

Carlo Ancelotti (Trainer Bayern München): "Wir haben ein gutes Spiel gemacht, wir hatten einen guten Geist, eine gute Einstellung auf dem Feld. Die erste Halbzeit war schwierig, weil der Gegner sehr gut verteidigt hat, wir haben nicht viele Räume bekommen. Nach dem zweiten Tor hatten wir mehr Platz und mehr Torchancen."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Die erste Halbzeit war gut, die zweite Halbzeit war nicht gut. Das bleibt stehen. Durch die Umstellung von Andreas Petersen hätten wir es eigentlich einfacher haben müssen, aber ich will jetzt nicht motzen. Wichtig ist, dass wir mit dem Erfolg jetzt in die nächste Woche gehen können."

Andreas Petersen (Trainer Germania Halberstadt): "Wir können das Feld erhobenen Hauptes verlassen. Das war eine sensationelle zweite Halbzeit mit Stärke, Moral und mit Spannung. Der Unterschied war aber trotzdem zu sehen. Wenn uns jemand vor dem Spiel gesagt hätte, dass wir 1:2 verlieren, dann hätten wir sofort unterschrieben."

Stefan Krämer (Trainer Rot-Weiß Erfurt): "Wir haben mit viel Herz und Disziplin verteidigt, da muss ich unseren Jungs ein großes Kompliment machen. Sie passen beim Video-Studium nicht immer auf, aber in dieser Woche haben sie aufgepasst. Wir sind die letzten Minuten volles Risiko gegangen. Jetzt müssen wir sehen, dass wir uns in der Liga offensiv noch steigern."

Julian Nagelsmann (Trainer 1899 Hoffenheim): "Das war der klassische Verlauf eines Pokalspiels. Wir hatten unfassbar wenig Raum, wir haben aber auch schlampig gespielt. Nach der Halbzeit haben wir die Dinge besser umgesetzt, nach dem 1:0 hat Erfurt sehr gut gespielt. Sie waren ein unangenehmer Gegner, aber wir waren der verdiente Sieger, das muss auch unser Anspruch sein."

Stephan Schmidt (Trainer Würzburger Kickers): "Wir haben in der ersten Halbzeit einen guten Pokalfight geboten. Wir haben sehr viel investiert und ich glaube, dass jeder gesehen hat, dass wir die Kickers im Pokal sehr würdig vertreten haben."

Alexander Nouri (Trainer Werder Bremen): "Würzburg hat uns das nicht einfach gemacht. Es war das erwartet schwere Spiel. Aber wir haben eine überzeugende Partie abgeliefert. Ich bin sehr zufrieden."