Lewandowski wertet das Athen-Spiel als Fortschritt

Kovac: "Die Leichtigkeit ist momentan nicht da"

"Wir müssen uns in Dortmund noch steigern": Bayern-Coach Niko Kovac.
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Auch an diesem Mittwochabend trug der Gegner Schwarz-Gelb. Niko Kovac wusste aber nach diesem 2:0 gegen AEK Athen, dass die Aufgabe am Wochenende ungleich anspruchsvoller wird, wenn seine Mannschaft in Dortmund antritt und erneut auf Schwarz-Gelb trifft. Deshalb sagte der Trainer des FC Bayern nach der Partie gegen Athen am Sky-Mikrofon: "Wir müssen uns in Dortmund noch steigern." Für ihn ist vor dem Spitzenspiel der Bundesliga sogar klar - was Präsident Uli Hoeneß im Übrigen ähnlich sah : "Der Favorit ist in dem Fall sicherlich Dortmund."

Denn zum einen führt die Borussia die Tabelle an. Und zum anderen hat der BVB in den vergangenen Wochen fußballerisch einen weitaus besseren Eindruck hinterlassen. "Es ist momentan nicht die Leichtigkeit da. Wir müssen es uns im Moment sehr hart erarbeiten", konstatierte Kovac auch nach dem mühsamen 2:0 gegen Athen . Seine Mannschaft erzielte ihre beiden Tore lediglich nach ruhenden Bällen - wenngleich auch zur Wahrheit gehörte, dass sie sich in der zweiten Hälfte noch einige Torchancen erarbeitete. "Wir hätten noch zwei, drei Tore schießen müssen", sagte Kovac.

Eine Stunde lang war sein Team recht uninspiriert aufgetreten. Dann ließen bei AEK die Kräfte nach - und die Möglichkeiten der Bayern mehrten sich. Robert Lewandowski fand dennoch: "Ich denke, dass wir einen guten Schritt nach vorne gemacht haben. Wir wissen, dass wir uns noch verbessern können, aber wir sind dran."

Doch mit welchem Erfolg? Das wird sich in den 90 Minuten am Samstagabend im Signal-Iduna-Park zeigen. "Wir sind positiv", sagte Kovac jedenfalls und fügte an: "Bayern München kann jeden Gegner schlagen - egal auf welchem Platz."