Seit einem Jahr Botschafter für "Terre des Hommes"

Bürki besucht Projekte in Rumänien

Nicht nur auf dem Platz engagiert: Roman Bürki setzt sich für soziale Projekte in Rumänien ein.
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Die rumänischen Medienvertreter, die Bürki auf seinem Trip begleiteten, löcherten den BVB-Keeper mit Fragen zur Borussia, zu Bayern München, zur Perspektive in der kommenden Saison. "Aber darum", sagte Bürki nach seiner Rückkehr dem kicker, "sollte es gar nicht gehen. Es ging um die Kinder." Um Jungen und Mädchen, die auf der Schattenseite des Lebens aufwachsen. Roma-Kinder, die in Rumänien benachteiligt werden - und nicht auf gute Schulen dürfen, weil ihnen die Mittel dafür fehlen. Halbwaisen, vor denen sich riesige Probleme auftürmen. Ganz allgemein: Um Kinder, denen das Glück nicht zuwinkt. "Wir wollten ihnen mit unserem Besuch zeigen, dass es Leute gibt, die an sie denken", verrät Bürki, "und wir wollten Aufmerksamkeit für sie erzeugen."

"Fußball soll Integration erleichtern"

Bilder auf seinem Instagram-Profil dokumentieren, wie Bürki in Rumänien mit Kindern lacht, spielt, spricht. In Bukarest besuchte er eine Schule, in der einheimische - und aus Syrien, dem Irak oder aus dem Iran geflüchtete Kinder gemeinsam unterrichtet werden. "Der Fußball", sagt Bürki, "soll helfen, die Integration zu erleichtern." Mit rund 100 Jungen und Mädchen kam der 28-Jährige während seines mehrtägigen Aufenthaltes zusammen. Nach seiner Rückkehr schrieb er bei Instagram: "Diese Tage haben mich inspiriert. Es hat mich glücklich gemacht zu sehen, wie der Fußball die Kinder vereint."

Das Hilfswerk "Terre des Hommes" kümmert sich seit 1960 um Kinder in Not und versucht, deren Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern. In Deutschland engagieren sich Prominente wie Oliver Welke oder die Theologin Margot Käßmann als Botschafter. In der Schweiz hilft Bürki mit, die Arbeit der Organisation einem breiteren Publikum bekannt zu machen.