Ex-Trainer soll auf Weiterbeschäftigung klagen

Rechtsstreit mit Köllner: Club bezieht Stellung

War bis Mitte Februar Trainer beim FCN: Michael Köllner.
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Wie die "Nürnberger Zeitung" berichtete, ist beim Arbeitsgericht Nürnberg ein von Köllner initiiertes Verfahren gegen das Tabellenschlusslicht der Bundesliga rechtshängig. Laut dpa haben der FCN und das Arbeitsgericht die Meldung inzwischen bestätigt. Der Trainer will demnach geklärt haben, welche konkreten Folgen die Trennung für sein Arbeitsverhältnis hatte.

Zu einer Verhandlung soll es aber nicht kommen, nach Gerichtsangaben befinden sich der Club und der 49-Jährige in einem außergerichtlichen Schlichtungsverfahren. "Wir sind Michael Köllner sehr dankbar, was er für den 1. FC Nürnberg geleistet hat", hieß es in der Club-Mitteilung. "Wir sind bereits in Gesprächen miteinander, um eine außergerichtliche, einvernehmliche Lösung zu erzielen. Daran ist uns selbstverständlich sehr gelegen."

Köllners Vertrag läuft am Saisonende aus. Der ehemalige Junioren-Trainer hatte mit den Nürnbergern im vergangenen Sommer den Aufstieg gefeiert, doch der Erfolg in der höchsten deutschen Spielklasse wollte sich nicht einstellen.

Wenige Tage nach seiner Entlassung am 12. Februar - auch Sportvorstand Martin Bornemann wurde beurlaubt - schrieb Köllner via Facebook: "In unsere gemeinsame Zeit auf und neben dem Platz habe ich sehr viel Herzblut investiert und werde diese immer in meinem Herzen tragen." Er wünsche der Mannschaft und dem gesamten Verein "für die Zukunft nur das Beste! Der 1. FC Nürnberg wird immer einen Platz in meinem Herzen haben."