Hannover muss auf Hoffnungsträger verzichten

Nächster Schock für 96: Bebou fehlt erneut wochenlang

Fehlt Hannover 96 erneut lange: Ihlas Bebou.
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Ihlas Bebou bleibt vom Pech verfolgt. Im November hatte sich der 24-jährige Hannoveraner bei der Togoer Nationalmannschaft auf dem Kunstrasen-Trainingsplatz einen Sehnenanriss im rechten Oberschenkel geholt. Und als er am Mittwoch nun im 96-Test gegen den belgischen Erstligisten Zulte Waregem (3:3) sein Comeback feierte, kam es zum schmerzlichen Déjà-vu .

Wieder hatte ein Laufduell, ein leichter Kontakt im Zweikampf schwerwiegende Folgen: Bebou "hatte eine unkontrollierte Bewegung", wie Trainer André Breitenreiter später berichtete, und stürzte. Die MRT-Untersuchung am Freitag in Hannover ergab nach Klubangaben eine nicht näher spezifizierte neue Muskelverletzung an anderer Stelle, die Bebou zu einer abermaligen Pause von "mindestens sechs bis acht Wochen" zwingt.

"Ganz bitter", hatte Breitenreiter schon am Mittwoch kundgetan. "Es weiß jeder, dass Ihlas enorm wichtig für unser Spiel ist - aufgrund seiner Tempodribblings, seiner Geschwindigkeit, seines Abschlusses". Für 96 ist es nach dem Saisonaus von Niclas Füllkrug (Knie-OP) die zweite Negativmeldung aus der Offensivabteilung. Der Tabellenvorletzte beendete die Hinrunde ohnehin mit nur 17 Treffern - Bebou erzielte in nur zehn Einsätzen drei davon und bereitete drei weitere vor.