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Freiburger nach Ecken und Freistößen zu ungefährlich

SC auf der Suche nach der Standardstärke

Wünscht sich mehr Gefahr nach Standards: Freiburgs Christian Günter.
© gettyimages

Nach Eckbällen von Christian Günter trafen im Januar gegen RB zunächst Janik Haberer und danach Robin Koch, der erste mit dem Fuß, der zweite mit dem Kopf. Für den Vorlagengeber spiegelt das Spiel gegen Leipzig deshalb gut die vergangenen Saison wider, in der die Freiburger wenig Chancen hatten, diese aber effektiv nutzten, vor allem durch Standardsituationen. "Wir müssen wir uns in diesem Bereich wieder steigern, weil einem Standardtore immer Luft verschaffen können und es der Mannschaft gut tut, wenn sie da gefährlich ist", sagt Günter. Der Linksverteidiger verweist allerdings darauf, dass es ein paar Mal nur ganz knapp nicht geklappt hat, zum Beispiel beim Abseitstor von Tim Kleindienst in München nach einem Freistoß, bei Robin Kochs Kopfball-Lattentreffer gegen Mainz und bei Jerome Gondorfs Freistoß, der in Dortmund ebenfalls vom Aluminium abprallte.

"Da waren wir bisher nicht gut genug und sind unter unseren Möglichkeiten", findet auch SC-Trainer Christian Streich. Da Standards "eine total wichtige Komponente für alle Mannschaften sind", brauche seine Mannschaft in diesem Bereich "mehr Gefährlichkeit - das geht bei den Schützen los und endet bei den Abnehmern, die die Überzeugung haben müssen, die richtigen Wege zu laufen und sie müssen Präsenz und Behauptungswillen im Strafraum haben". Mit ein paar Standardtoren hätte der Sport-Club "minimum zwei Punkte mehr", ist Streich überzeugt, "das fehlt uns". Das sei auch Thema in der Mannschaft. "Die Jungs setzen sich damit auseinander, auch in Gruppen", berichtet der SC-Coach, "da müssen wir besser werden, am liebsten gleich am Samstag."