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Streich: "Vier bis fünf Positionen sind vakant"

Klare Ansage: Trainer Christian Streich und Nils Petersen.
© imago

Nach einer Verletzungspause und einem Kurzeinsatz gegen Bremen hat Petersen in Dortmund wieder von Beginn an gespielt, konnte aber - wie seine Kollegen - nicht genügend Torgefahr ausstrahlen. "Er hatte zwei Verletzungen, das steckt man nicht so leicht weg", erklärte Streich. "Er muss besser spielen als in Dortmund, aber das wird er auch schon am Samstag, wenn er denn spielt." Ob der jetzt 30-Jährige wieder zur Startelf gehört, ist keinesfalls sicher, denn laut Streich sind "vier bis fünf Positionen vakant". Das ist auch ein Ausdruck dessen, dass er mit einigen Spielern zuletzt nicht zufrieden war. "Mit dem Ball war es nicht gut genug in Dortmund, die eine oder andere Tagesform war nicht gut und wir haben einfache Passfehler gemacht", sagte der SC-Coach.

"Es hätte Phasen in der Saison gegeben, wo es günstiger gewesen wäre, gegen Leipzig zu spielen."

Christian Streich

Helfen könnte in dieser Situation Roland Sallai mit seiner Schnelligkeit und Ballsicherheit, aber der ungarische Nationalspieler wird wegen einer Adduktorenreizung weiterhin ausfallen - und das wahrscheinlich bis zum Ende des Jahres. "Er hat zu viele Spiele in kurzer Zeit für die Nationalmannschaft gemacht", sagte Streich. Florian Niederlechner könnte hingegen wieder zum Profikader gehören, nachdem der Stürmer am vergangenen Wochenende in der zweiten Mannschaft Spielpraxis nach seiner Verletzungspause gesammelt hat. "Er hat jetzt 90 Minuten in den Beinen, das brauchte er unbedingt", sagte Streich, "mal schauen, wie wir es jetzt am Wochenende machen."

"Etwas Besonderes schaffen"

Unabhängig von Personal und Taktik ist für den SC-Trainer eine Grundvoraussetzung, dass seine Mannschaft "Energie vom Platz auf die Tribünen" überträgt, "dann können wir vielleicht etwas Besonderes schaffen". Denn das wäre ein Sieg gegen Leipzig für ihn, auch wenn dem Sport-Club das in drei Heimspielen gegen RB schon zweimal gelungen ist, zum ersten Mal in der zweiten Liga. "Es hätte Phasen in der Saison gegeben, wo es günstiger gewesen wäre, gegen Leipzig zu spielen", findet Streich. Schließlich muss RB nach mehreren Verletzungsausfällen nur noch auf Emil Forsberg verzichten, und könne ansonsten "in absoluter Topbesetzung" antreten und deshalb "eine extrem hohe Intensität gehen".

Wellenbrecher?

Er warnte vor allem vor dem schnellen Umschaltspiel der Leipziger. "Wir müssen in gewissen Phasen das Tempo mitgehen, das wird eine Aufgabe sein", so Streich, "und dann musst du überlegen, wie du die Wellen brechen kannst." Der SC-Coach rechnet mit einem "sehr interessanten Spiel für die Zuschauer", in dem sein Team Leipzig vor den eigenen Fans "einen großen Kampf bieten" wolle.