Stuttgarts Nationalstürmer liegt krank im Bett

VfB sorgt sich um "Topstürmer" Gomez

Reicht die Zeit bis Sonntag? VfB-Angreifer Mario Gomez.
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Spiele am Sonntag sind nicht die beliebtesten bei Fußballprofis. Heute sind sie in Stuttgart mehr als nur froh, bis zum nächsten Spiel einen Tag mehr zur Verfügung zu haben: Denn diese 24 Stunden erhöhen automatisch die Chance auf die Einsatzfähigkeit von Mario Gomez, den ein grippaler Infekt ins Bett gezwungen hat.

Auch wenn der 32-Jährige, der in der Winterpause vom VfL Wolfsburg zu seinem Ausbildungsklub zurückgekehrt ist, bisher mal gute, mal bessere, aber noch nicht echte Bestform gezeigt hat: Gomez, dessen Bilanz seit seiner Verpflichtung ein erzwungenes Eigentor von Niklas Stark gegen Berlin (1:0), ein Treffer beim 1:1 in Wolfsburg und die Vorarbeit beim 1:0 über Gladbach schmückt, ist für die Schwaben im Abstiegskampf elementar wichtig.

Für Sportvorstand Michael Reschke ist der Angreifer "ein Topstürmer, der auch von seinen Willenseigenschaften her ein ganz besonderer Spieler und für uns eine ungeheure Bereicherung ist". Und auch Präsident Wolfgang Dietrich ist voll des Lobes: "Mario Gomez ist genau die Persönlichkeit, die wir vorne brauchen und die nötig ist, um die Klasse zu halten. Mit ihm und den Spielern drumherum haben wir die Mannschaft, von der ich sicher bin, dass wir unsere Ziele erreichen wird."

Wenn es schlecht läuft, müssen es die Spieler drumherum alleine schaffen, in Augsburg zu punkten. Vor allem Daniel Ginczek, der in der zweiten Halbzeit beim 1:1 in Wolfsburg und 90 Minuten gegen Gladbach (Tor zum 1:0-Sieg) Gomez zur Seite stand.