Verlässt der dienstälteste Profi den Hamburger SV?

Diekmeier: Die Zeichen stehen auf Abschied

Verlässt er im Sommer den HSV? Dennis Diekmeier.
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Er ist der torungefährlichste Spieler in der höchsten deutschen Spielklasse, aber in der Defensive ist Diekmeier eine Bank. Seit seinem Wechsel 2010 vom 1. FC Nürnberg nach Hamburg hat er 171 Partien für den derzeitigen Tabellenvorletzten absolviert, 20 waren es in dieser Spielzeit. Kommen nur noch zwölf Liga-Spiele dazu? Die Zeichen stehen nämlich auf Trennung.

"Wir hoffen, dass wir im Laufe des Januars in beiden Fällen Klarheit haben werden", hatte Sportchef Jens Todt mit Blick auf Diekmeier und auch Gotoku Sakai Ende 2017 erklärt, doch auch Mitte Februar ist noch keine Einigung erzielt. Vielmehr will Diekmeier den ihm angebotenen Zweijahresvertrag nicht annehmen, der Rechtsverteidiger favorisiert eine Laufzeit bis 2021.

"Wir haben dem HSV bereits Anfang Dezember mitgeteilt, dass Dennis dieses Angebot aufgrund der Laufzeit nicht annehmen wird", ließ Diekmeiers Berater Volker Struth nun gegenüber der "Bild" wissen. Todt bestätigte dies gegenüber dem kicker: "Diekmeier hat uns über seinen Berater abgesagt - und wir werden nicht nochmal nachbessern." Der HSV hatte vor Weihnachten finanziell nachgelegt, Knackpunkt ist die Vertragslänge. Diekmeier kann den HSV im Juli ablösefrei verlassen, sollte es nicht doch noch zu einer Einigung kommen.