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Leipzigs Stürmer im Teamtraining - Entscheidung am Freitag

Wovon Werners Einsatz in Dortmund abhängt

Ist er "bereit für solch ein Spiel"? Leipzigs Torjäger Timo Werner.
© imago

Am Donnerstag startete Timo Werner wieder mit den Kollegen. Der Nationalstürmer, der in den vergangenen zwei Wochen an einer Blockade der Halswirbelsäulen-Muskulatur und des Kiefergelenks laboriert hatte, absolvierte erstmals wieder das komplette Mannschaftstraining. Allerdings ließ die ausgesprochen leichte Einheit mit Aufwärmen, Fünf-gegen-zwei-Spielchen und Torabschlussübungen nicht wirklich Rückschlüsse zu, ob der Angreifer tatsächlich wieder voll im Saft ist.

Die Entscheidung, ob Werner am Samstag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) in Dortmund zum Comeback kommt, hat Sportdirektor Ralf Rangnick im Gespräch mit dem kicker für Freitag angekündigt. Und zugleich unmissverständlich klargemacht, dass ein Einsatz nur dann in Frage komme, wenn Werner wieder topfit und frei von Zweifeln sei: "Timo muss selbst das Zutrauen haben und sagen: Ich bin bereit für solch ein Spiel. Wenn das der Fall ist, kann man darüber nachdenken. Wenn nicht, macht es mehr Sinn, ihn eventuell am Dienstag gegen Porto zu bringen."

Hinter den Ausführungen des Sportdirektors steckt auch die Überlegung, Werner nicht gleich beim ersten Einsatz wieder einer besonders großen und ihm gegenüber feindseligen Kulisse auszusetzen. Denn die Symptome, die zur Zwangspause führten, waren erstmals im Hexenkessel von Besiktas Istanbul aufgetreten, wo sich Werner wegen Schwindelgefühlen und Kreislaufproblemen frühzeitig auswechseln ließ - wenngleich unklar blieb, inwieweit dafür die Atmosphäre mitursächlich war . Wenige Tage später hatte er auch eine Trainingseinheit wegen der gleichen Symptome abgebrochen, war danach umfassend untersucht worden.

Auch Ilsankers Einsatz noch fraglich

Ob Werner mit nach Dortmund fliegt und zumindest für eine Jokerrolle zur Verfügung steht, wird Trainer Ralph Hasenhüttl voraussichtlich bei der Pressekonferenz am Freitag (12.30 Uhr) verkünden. Fraglich ist auch der Einsatz von Stefan Ilsanker, der sich bei der österreichischen Nationalmannschaft den kleinen Zeh anbrach und am Donnerstag nur individuell trainierte. Der Defensivallrounder hat in der Vergangenheit schon des Öfteren große Nehmerqualitäten bewiesen, weshalb Hasenhüttl große Hoffnungen hat, seinen Landsmann mitnehmen können.