"Das gehört sich nicht"

Rauball kritisiert HSV-Investor Kühne

Klare Worte: Ligapräsident Reinhard Rauball.
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"Wo er (Kühne; Anm.d.Red.) nichts zu suchen hat, ist, sich ins operative Geschäft einzumischen und derartige Aussagen über Angestellte zu machen. Das gehört sich nicht", stellt der Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL) am Montag beim 1. Bundesliga-Zukunftsgipfel in Köln fest.

Kühne, der 17 Prozent Anteile an der HSV Fußball AG hält, hatte nach der 1:3-Pokalpleite des Traditionsklubs beim Drittligisten Osnabrück gepoltert und öffentlich scharfe Kritik geübt. "Der HSV ist ein Phänomen, weil die Luschen immer hier hängen bleiben", hatte der 80 Jahre alte HSV-Fan Kühne moniert und dabei einen Akteur des Vereins sogar als "Flop des Jahrhunderts" bezeichnet.

Die Frage, ob ein Investor wie Milliardär Kühne grundsätzlich etwas in der Bundesliga zu suchen hat, bejahte Rauball allerdings. "Er hat in der Liga etwas zu suchen. Er hat sich im Einklang mit den Vorschriften bewegt, er hat dagegen nicht verstoßen", betonte der DFL-Chef.