Rummenigge: "Reich der Fabel"

FC Bayern nimmt Stellung zu Ronaldo-Spekulationen

Es wird keine Vorstellung von Cristiano Ronaldo geben: Der FC Bayern dementiert Gerüchte.
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"Wir sind es ja gewohnt, dass in der Transferperiode intensiv über mögliche Zu- oder Abgänge spekuliert wird", kommentiert Rummenigge die jüngsten recht wilden Spekulationen. "In der Regel kommentieren wir diese Gerüchte nicht. Aber jetzt, im Fall Cristiano Ronaldo, möchten wir doch ein- für allemal klarstellen, dass dieses Gerücht jeglicher Grundlage entbehrt und in das Reich der Fabel verwiesen werden muss."

Am Wochenende hatte die italienische Tageszeitung "Gazzetta dello Sport" von einem angeblichen Interesse des deutschen Rekordmeisters berichtet. Die Zeitung beruft sich auf das gute Verhältnis von Bayern-Cheftrainer Carlo Ancelotti zum portugiesischen Ausnahmespieler, der aufgrund der jüngsten Steuerermittlungen gegen seine Person in Spanien die Königlichen verlassen möchte.

In spanischen Medien wurde über eine Ablöseforderung von Real in Höhe von 400 Millionen Euro spekuliert - selbst für die gut betuchten Vereine dürfte das zu einem extremen Kraftakt werden. Weil der Europameister aktuell rund 50 Millionen Euro brutto im Jahr verdient, käme noch ein erheblicher Betrag obendrauf. Ob Paris St. Germain oder Manchester United bereit sind, so tief in die Tasche zu greifen?

Der teuerste Bundesliga-Transfer war erst vor wenigen Tagen mit dem Wechsel des Franzosen Corentin Tolisso (22/41,5 Millionen Euro) von Olympique Lyon zu den Bayern über die Bühne gegangen.