Fans brannten Bengalos ab und schossen Rakete auf das Feld

Pyrotechnik: DFB bittet Osnabrück zur Kasse

Geldstrafe: Fans des VfL Osnabrück haben beim Auswärtsspiel in Braunschweig gezündelt.
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In der Liga lässt der VfL Osnabrück, mit 34 Zählern aus 17 Partien Tabellenführer in Liga drei, derzeit nichts anbrennen. Im Gegensatz dazu zündelten die Anhänger der Niedersachsen beim Auswärtsspiel in Braunschweig in rauen Mengen - und provozierten so eine empfindliche Geldstrafe für ihren Klub.

23.850 Euro müssen die Lila-Weißen nun bezahlen - zu so viel Bußgeld verurteilte das DFB-Sportgericht den VfL Osnabrück, nachdem Ende Oktober bislang unbekannte Anhänger laut DFB-Zählung mindestens 66 Bengalische Feuer abgebrannt und mindestens eine Rakete auf das Spielfeld geschossen hatten. Ort des Geschehens: Der Gästeblock beim Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig am 13. Spieltag (4:3) .

Einen Teil der Geldstrafe, genauer gesagt bis zu 8000 Euro, darf der Verein für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.

"Der Einsatz von Pyrotechnik ist bekanntermaßen verboten und stellt eine Gefahr für die im Stadionbereich befindlichen Zuschauer dar", wird VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend in einer Klub-Mitteilung zitiert. "Entsprechend ist dieses Fehlverhalten durch den Verband zu sanktionieren", kann Wehlend die Strafe des DFB nachvollziehen.

Dementsprechend habe der Klub das Urteil bereits akzeptiert - damit ist es rechtskräftig. Das Anliegen des VfL Osnabrück sei es nun, "die tatsächlich Verantwortlichen zu ermitteln und im Rahmen unserer Möglichkeiten zur Rechenschaft" ziehen.