Vereine sind bereit, Mehrkosten auf sich zu nehmen

2. Liga führt Videobeweis zur kommenden Saison ein

Diese Technik wird nun auch in der 2. Bundesliga zum Einsatz kommen.
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Seit der Saison 2017/18 gibt es den Videobeweis in der Bundesliga, ab der kommenden Spielzeit wird auch die 2. Liga folgen. Das wurde am Donnerstag abgestimmt. Somit werden auch im Unterhaus in der kommenden Saison strittige Szenen im "Kölner Keller" überprüft.

Die Klubs sind bereit, rund 180.000 Euro Mehrkosten pro Saison auf sich zu nehmen. Investieren müssten sie darüber hinaus aber in Sachen Glasfaserkabel. In den wenigsten Arenen der 2. Liga sind Glasfaserkabel vorhanden, die für eine reibungslose Übertragung der Bilder ins Video-Assist-Center (VAC) nach Köln ohne zeitliche Verzögerung sorgen können.

"Außerdem", heißt es in der Mitteilung der DFL, "wird das VAC entsprechend erweitert. Die laufende Saison 2018/19 dient nach einem entsprechenden Auftrag der DFL-Mitgliederversammlung bereits als Konzeptions- und Offline-Testphase für den Video-Assistenten in der 2. Bundesliga. In diesem Zusammenhang wurden bereits 70 weitere Video-Assistenten aus dem Pool der Schiedsrichter der 2. Bundesliga und der Assistenten der Bundesliga für Spiele der Bundesliga und 2. Bundesliga ausgebildet."

Zwischen der Technologie im Ober- und Unterhaus soll es keinen Unterschied geben. "Die bereits in der dritten Saison bestehende Zusammenarbeit mit dem Technologie-Unternehmen Hawk-Eye Innovations wird nach einem Beschluss des DFL-Präsidiums verlängert und auf die 2. Bundesliga ausgeweitet."