Arminia fahndet nach offensiven Außen und Innenverteidigern

Bielefeld: Neues System? Neue Spieler?

Neues Jahr, neue Ideen: Bielefelds Trainer Uwe Neuhaus.
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In der Rest-Rückrunde möchte Neuhaus einen anderen Fußball spielen lassen. Statt auf Konter setzt der seit dem 10. Dezember im Amt befindliche Coach auf Ballbesitz. "Wir wollen versuchen, den Gegner mit spielerischen Mitteln in die Knie zu zwingen", erklärt Neuhaus und erwägt damit einhergehend auch eine taktische Umstellung. Statt zuvor auf ein 4-4-2-System könnte sich Bielefeld fortan in einer 4-3-3-Grundordnung wiederfinden.

Zeit zum Einüben hat Arminia noch reichlich. Erst in drei Wochen steht das nächste Ligaspiel an, am 30. Januar geht es auswärts zu Dynamo Dresden. Dazwischen kann die neue Spielweise unter Wettkampfbedingungen getestet werden. Gegen Hertha BSC (1. Liga), den TSV 1860 München (3. Liga) und den VfB Lübeck (4. Liga) wurden jeweils Freundschaftsspiele vereinbart.

Parallel hält der DSC auch auf dem Transfermarkt die Augen offen. Aufgrund der taktischen Umstellung würde den Ostwestfalen noch ein offensiver Bahnspieler gut zu Gesicht stehen. Neuhaus und Sportdirektor Samir Arabi halten sich zwar bedeckt, doch soll nach kicker-Informationen Interesse an einer Leihe von Hoffenheims Offensiv-Allrounder Robin Hack bestehen. Allerdings haben auch die Liga-Rivalen aus Kiel und Fürth das 20-jährige Talent auf dem Wunschzettel. Zudem könnte Bielefeld in der Innenverteidigung nachlegen. Es wäre ein Vorgriff auf den Sommer, wenn die Verträge von Julian Börner und Stephan Salger, deren Zukunft bei Arminia noch unklar ist, auslaufen.