Neuhaus feiert gegen Heidenheim Heim-Premiere

Brunner: "Wir sind den Fans noch einiges schuldig"

Das "neue Gefühl": Bielefelds Verteidiger Cedric Brunner.
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Der Sieg in Kiel verschaffte den Arminen nicht nur Luft im Abstiegskampf, er war nach neun sieglosen Punktspielen in Serie und dem Aus im DFB-Pokal auch Balsam für die Seele. "Natürlich ist so ein Auftaktsieg wichtig als Trainer: Das schafft Selbstvertrauen, Überzeugung und setzt Kräfte frei", so Neuhaus. Dies gilt auch für die Profis. "Wir wussten nach Abpfiff in Kiel erstmal gar nicht wie wir uns verhalten sollen, das war wie ein neues Gefühl. Jetzt wollen wir uns mit einem Sieg natürlich noch angenehm in die Weihnachtstage verabschieden", verrät der Schweizer Rechtsverteidiger Cedric Brunner, der im Sommer vom FC Zürich kam.

Die Laune hat sich verbessert, für Entwarnung ist es aber naturgemäß zu früh. "Alle sind etwas gelöster, wir können die Situation aber noch nicht schönreden", warnt Sechser Tom Schütz. "Wir haben immer noch zu wenige Punkte auf dem Konto."

Die nächsten drei Zähler gibt es am Samstag gegen Heidenheim zu holen. Mit dem 1. FCH käme "aber keine Laufkundschaft", so Schütz. "Sie spielen eine richtig vernünftige Saison. Zudem haben sie ihre Herangehensweise ein wenig umgestellt. Sie spielen mehr Fußball statt langer Bälle", erklärt der 30-Jährige.

Neuhaus: "Von total lustlos bis tolle Aktionen kann da viel dabei sein"

Neuhaus unterstreicht das: "Heidenheim hat einen deutlichen Sprung gemacht: Früher kamen sie aus einer guten Kompaktheit, jetzt spielen sie selber aktiv nach vorne und haben mit Dorsch einen tollen Spieler, der das leiten kann." Personell plagen den Coach keine größeren Sorgen, seine Aufstellung wollte Neuhaus aber noch nicht preisgeben. "In meinen Überlegungen für die Startelf spielen die letzten Trainingseinheiten auch immer eine große Rolle. Von total lustlos bis tolle Aktionen kann da viel dabei sein."

Brunner: "Wir sind den Fans noch einiges schuldig"

Unabhängig, wer schlussendlich aufläuft, ist die Lust auf einen versöhnlichen Jahresabschluss groß. "Wir sind den Fans noch einiges schuldig und wollen die Punkte unbedingt in Bielefeld behalten", so Brunner.