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Startgebühr könnte um das Dreifache steigen

Bericht: Bald bis zu 60 Millionen für OWL-Platz?

Teams müssen in Zukunft wohl mehr Geld investieren, um an der Overwatch League teilzunehmen.
© Blizzard

In dem kürzlich vorgestellten Finanzbericht ließ Blizzard bereits anklingen, dass der Preis für einen Einstieg in die Overwatch League steigen könnte. Grund dafür ist die positive Entwicklung der neu gegründeten Liga. Nach dem Abschluss der ersten Saison hat Blizzard nun etwas Zählbares, was sie potenziellen Investoren präsentieren können. Overwatch hatte sich zuvor noch nicht als eSport-Titel bewiesen und stellte deshalb ein riskantes Geschäft dar.

Einer Erhöhung des Preises steht einem neuen Medienbericht zufolge nun fest. Dabei war dieser bereits in der ersten Saison doppelt so hoch wie etwa in der LCS, wo jedes Team eine Summe von 10 Millionen zu entrichten hat. Nach Angaben von ESPN wird die Eintrittsgebühr wohl deutlich kostspieliger und beruft sich dabei auf Quellen innerhalb der Liga. Demnach möchte Blizzard einen Anstieg von mindestens 15 Millionen, also auf 35 Millionen US-Dollar. Aber auch Summen bis zu 60 Millionen seien durchaus möglich.

Bislang hatte Blizzard schon große Schwierigkeiten, geeignete Firmen außerhalb der Vereinigten Staaten zu überzeugen, für 20 Millionen in die Overwatch League zu investieren. Ob der Erfolg der OWL in der Einführungssaison das ändert, ist fraglich. Zumal die neue kolportierte Einstiegssumme neue Dimensionen erreicht.